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Kann ich nachträglich eine Wallbox in mein Mieterstromprojekt integrieren?

Ja, eine nachträgliche Integration von Wallboxen ist grundsätzlich möglich. Da hierfür in der Regel zusätzliche Zähler bzw. Zählerplätze sowie ggf. eine Anpassung Ihres Messkonzepts notwendig sind, ist dafür eine individuelle Prüfung erforderlich.

So gehst du vor:

  1. Kontaktiere unseren Kundensupport oder deinen Sales-Ansprechpartner mit Angabe der gewünschten Anzahl an Wallboxen und dem Standort (z. B. Tiefgarage, Außenstellplätze).
  2. Wir prüfen gemeinsam mit dir, ob eine Erweiterung deines bestehenden Messkonzepts ausreicht oder ein neues Angebot inklusive Hardware notwendig ist.
  3. Nach Freigabe koordinieren wir die technische Umsetzung mit unserem Partner-Netzwerk. Sie erhalten einen Installationstermin und werden über die nächsten Schritte informiert.

Was bedeutet das für deinen Tarif?
Eine Wallbox zählt als sogenannte steuerbare Verbrauchseinrichtung nach §14a EnWG (bitte aktuelle Fassung prüfen) – der Netzbetreiber darf sie unter bestimmten Bedingungen kurzzeitig drosseln, um das Stromnetz zu entlasten. Im Gegenzug profitierst du in der Regel von einem reduzierten Netzentgelt.

Es stehen zwei Varianten zur Wahl:

  • Modul 1 – reduziertes Netzentgelt (aktuell so bezeichnet): Wird automatisch bei der Anmeldung berücksichtigt.

  • Modul 2 – individueller, separater Tarif nur für die Wallbox (aktuell so bezeichnet): Ebenfalls möglich, aber aufwendiger einzurichten.

Welche Variante zu deinem Projekt passt, klären wir gemeinsam mit dir im Rahmen der Integration – sprich dazu gerne unseren Kundensupport oder deinen Sales-Ansprechpartner an.