Was ist Direktstrom, Reststrom und Einspeisung?
In deinem Mieterstrom-Projekt erzeugt die PV-Anlage auf dem Dach Strom, der direkt im Gebäude genutzt werden kann. Je nach Tageszeit und Verbrauch entstehen dabei drei verschiedene Stromflüsse:
- Direktstrom ist der Anteil des lokal erzeugten PV-Stroms, der zeitgleich im Gebäude verbraucht wird — er entsteht nur, wenn Erzeugung und Verbrauch gleichzeitig stattfinden, zum Beispiel tagsüber, wenn die Anlage produziert und deine Mieter Strom verbrauchen.
- Reststrom ist der Strom, der zusätzlich aus dem öffentlichen Netz bezogen wird, wenn die PV-Produktion nicht ausreicht, zum Beispiel nachts oder an bewölkten Tagen.
- Einspeisung ist der Anteil des erzeugten Stroms, der nicht im Gebäude verbraucht werden kann und stattdessen ins öffentliche Netz abgegeben wird, zum Beispiel mittags, wenn die Anlage mehr produziert als gerade verbraucht wird.
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Direktstrom = Erzeugung − Einspeisung
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Reststrom = Verbrauch − Direktstrom, automatisiert aus den Zählerdaten im Abrechnungszeitraum
Warum sind dafür alle Zähler wichtig?
Erzeugungszähler, Einspeisezähler, Summenzähler und Verbrauchszähler müssen alle vollständige, korrekte Werte liefern – fehlt einer, wirkt sich das auf die Verteilung von Direkt- und Reststrom aus.