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Wie werden Direktstrom und Reststrom berechnet?

Wie wird die Abrechnung in metergrid berechnet?
Die Berechnung erfolgt vollständig automatisiert durch die metergrid-Software. Grundlage sind die Zählerstände aller Zähler im Projekt für den jeweiligen Abrechnungszeitraum. Eine manuelle Eingabe oder Berechnung ist nicht erforderlich.

Was passiert bei der Berechnung im Detail?

  • Die Software liest die Zählerstände aller Zähler aus.

  • Sie berechnet den Direktstrom: also wie viel PV-Strom direkt im Gebäude verbraucht wurde.

  • Sie berechnet den Netzbezugsanteil: also wie viel Strom zusätzlich aus dem öffentlichen Stromnetz bezogen wurde, weil die PV-Produktion nicht ausgereicht hat.

Beide Positionen fließen getrennt in die Abrechnung ein:

  • Mietende sehen, wie viel günstigerer Direktstrom und wie viel Strom aus dem öffentlichen Stromnetz sie bezogen haben, da beide Positionen unterschiedlich bepreist sind.

  • Betreiber sehen die Aufschlüsselung in ihrer Einnahmenübersicht.

Wann könnte es zu Abweichungen kommen?
Abweichungen entstehen, wenn Zählerstände fehlen oder geschätzt werden müssen, zum Beispiel bei einem Zählertausch oder einem Kommunikationsausfall des SMGWs. In diesen Fällen schätzt metergrid die fehlenden Werte auf Basis verfügbarer Messdaten und kennzeichnet den betroffenen Abrechnungszeitraum als unvollständig.

Bitte wende Dich in diesen Ausnahmefällen an den Kundensupport. Halte dafür folgende Informationen bereit:

  • die betroffenen Zählernummern

  • den betroffenen Abrechnungszeitraum

So kann die Schätzung geprüft und die Abrechnung korrigiert werden.